Fachbibliothek


Der Stenografenverein 1925 Treysa e. V. ist nicht nur in Deutschland eine gefragte Adresse, wenn es um die Geschichte des Schreibens geht. In der Fachbibliothek des Vereins ist Kurzschriftgeschichte seit der Erfindung der "Tironischen Noten" im Jahre 63 v. Chr. erlebbar. In dieser ersten verbrieften Kurzschrift wurde die Rede des römischen Staatsmannes Cato festgehalten.

Standardwerke und Raritäten finden sich dort ebenso wie zahlreiche Zeitschriften. Darunter auch so etwas wie die Bibel der Stenografen: die "Anleitung zur deutschen Redezeichenkunst" von Franz Xaver Gabelsberger, seines Zeichens "geheimer Canzellist" und erster Stenograf der Königlich bayrischen Ständeversammlung. Aufbewahrt werden aber auch die Tagebücher des Kurzschrifterfinders Ferdinand Schrey oder die älteste Buchserie, das "Correspondenzblatt des Königlich Stenographischen Instituts zu Dresden".

Zur Sammlung gehören neben den stenografischen Werken auch Lern- und Übungsbücher, methodische, didaktische und geschichtliche Werke über die Schreibmaschine, das Maschinenschreiben, der elektronischen Text- und Datenverarbeitung bis hin zu Werken, die sich mit der Nutzung des Internets als Kommunikationsmittel beschäftigen. Die Sammlung besteht aus über 12 000 Bestandseinheiten, die aus allen Teilen der Welt stammen, zum Beispiel aus Kanada, Indonesien und China.

Ein Teil der Sammlung ist öffentlich zugänglich.

Teilansicht der Fachbibliothek